Anleitungen · 26.08.2026 11:23
Gewichtsanteile von Kernen und Schalen
Einträge sind meist ohne nicht-essbare Anteile. Manchmal ist es jedoch komplizierter.
Manchmal ist es kompliziert: Man isst eine Kornelkirsche. Trägt man nun das Gesamtgewicht ein, oder nur den essbaren Anteil?
Die wissenschaftliche Literatur, aus der die NK, BLS und USDA-Daten stammen, ist hier manchmal uneindeutig. Grob gesagt ist es sehr wahrscheinlich meistens so, das der nicht-essbare Anteil herausgerechnet worden ist.
Manchmal wird es erwähnt, manchmal nicht, manchmal ist es aber nicht so und es wird nicht erwähnt. Dennoch: Meistens wird es so sein.
Was ist nun bei Kürbissen? Bei einem Hokkaido wird die Schale häufig nicht gegessen, aber sie ist durchaus essbar. Bei USDA oder BLS-Einträgen ist das schwierig. Die BLS-Datenbank hat hier oft wichtige Zusatzinformationen. Hier sei auf die BLS-Webseite verwiesen - die Datenbankeinträge kann man sich im XLS-Format runterladen (vorsicht, sehr groß!)
BLS steht übrigens für Bundes Lebensmittel Schlüssel, sollte eine Suchmaschine hier BLS irgendwie missverstehen.
Bei der eigenen NK-Datenbank würde im Falle des Hokkaidos stehen "mit Schale" und "ohne Schale", so die Schale bei Eintragung als relevant befunden wird.
Auch die eigene NK-Datenbank ist leider abhängig von der wissenschaftlichen Literatur, die manchmal nicht eindeutig ist. Oft ist damit die Fehlschätzung relativ klein, wenn denn überhaupt eine Diskrepanz besteht.
Praktische Hinweise
- Bei Hühnereiern kann man logisch ausschließen ob der Calciumanteil hoch ist, oder nicht.
- Bei Pistazien macht die Schale knapp 50% aus, so der Fruchtkörper stark gebrannt ist (Vorsicht: manche Produkte haben eine unterschiedliche Brenndauer)
- Bei Kornelkirschen macht der Kern zwischen 18-23% aus (Wildgenotyp!) oder bei Kleinfrüchtigen oder Zuchtformen 8-16%. Eine Untersuchung fand Fruchtfleischanteile von 76,7–90,6%
Gerade im Falle des Hokkaidos kann ich abschließend nur sagen:
Nix jenaues weeß m'r nit. Das gilt teilweise auch für die wissenschaftliche Literatur.
Die wissenschaftliche Literatur, aus der die NK, BLS und USDA-Daten stammen, ist hier manchmal uneindeutig. Grob gesagt ist es sehr wahrscheinlich meistens so, das der nicht-essbare Anteil herausgerechnet worden ist.
Manchmal wird es erwähnt, manchmal nicht, manchmal ist es aber nicht so und es wird nicht erwähnt. Dennoch: Meistens wird es so sein.
Was ist nun bei Kürbissen? Bei einem Hokkaido wird die Schale häufig nicht gegessen, aber sie ist durchaus essbar. Bei USDA oder BLS-Einträgen ist das schwierig. Die BLS-Datenbank hat hier oft wichtige Zusatzinformationen. Hier sei auf die BLS-Webseite verwiesen - die Datenbankeinträge kann man sich im XLS-Format runterladen (vorsicht, sehr groß!)
BLS steht übrigens für Bundes Lebensmittel Schlüssel, sollte eine Suchmaschine hier BLS irgendwie missverstehen.
Bei der eigenen NK-Datenbank würde im Falle des Hokkaidos stehen "mit Schale" und "ohne Schale", so die Schale bei Eintragung als relevant befunden wird.
Auch die eigene NK-Datenbank ist leider abhängig von der wissenschaftlichen Literatur, die manchmal nicht eindeutig ist. Oft ist damit die Fehlschätzung relativ klein, wenn denn überhaupt eine Diskrepanz besteht.
Praktische Hinweise
- Bei Hühnereiern kann man logisch ausschließen ob der Calciumanteil hoch ist, oder nicht.
- Bei Pistazien macht die Schale knapp 50% aus, so der Fruchtkörper stark gebrannt ist (Vorsicht: manche Produkte haben eine unterschiedliche Brenndauer)
- Bei Kornelkirschen macht der Kern zwischen 18-23% aus (Wildgenotyp!) oder bei Kleinfrüchtigen oder Zuchtformen 8-16%. Eine Untersuchung fand Fruchtfleischanteile von 76,7–90,6%
Gerade im Falle des Hokkaidos kann ich abschließend nur sagen:
Nix jenaues weeß m'r nit. Das gilt teilweise auch für die wissenschaftliche Literatur.